Mein Praktikum und ich - Woche für Woche

Woche 13


So die letzte Woche des Praktikums ist nun auch vorbei. Nun geht es an der uni wieder ums Eingemachte. Zeit noch mal ein Fazit zu ziehen über die vergangenen 12 Wochen Praktikum beim WIFO:



Nicht nur im Studium befasste ich mich mit vielen unterschiedlichen Sparten auch im Praktikum war die Arbeit sehr abwechslungsreich und vielfältig. Auch wenn der Bezug zum Studiengang nicht in allen Bereichen übereinstimmte, so waren doch Inhalte der Kommunikation, des Managements und Projektmanagement und des Marketings zentrale Arbeitsbereiche.

Kompetenter fühle ich mich nun in der Kommunikation mit anderen Personen und Unternehmen, im Planen von Projekten und in deren Umsetzung. Und auch im Medieneinsatz hab ich dazu gelernt, sei es mit dem Content Management System, mit dem die Homepage des WIFOs erstellt wird, oder Photoshop, bei dem man, glaube ich, nie ausgelernt hat und weitere Programme, die das Alltagsgeschäft im Büro erheblich erleichtern. Nach einer Eingewöhnungsphase sah ich mich nicht als typischer Praktikant, sondern eher als fast vollwertiger Mitarbeiter. Von Anfang an wurde ich mit Projekten und Arbeiten betraut und die Verantwortung dafür an mich abgegeben. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich diesen Anforderungen gewachsen war und die Projekte wie geplant verlaufen sind. 
Dennoch war es auch eine Schwierigkeit gerade kurz vor der Durchführung der verschiedenen Projekte, den Überblick zu behalten. Wenn die Zeit drängt und alles „oberste Priorität“ hat, kann man schnell „kleinere Arbeiten“, wie zum Beispiel eine Aktualisierung auf der Internetseite, aus den Augen verlieren. Hinzugelernt habe ich den Umgang mit Stress und resistent zu bleiben und dass man halt gewisse Sachen auch mal „nach hinten“ schieben muss, weil einfach keine Zeit vorhanden ist. Im normalen Berufsalltag wahrscheinlich keine Besonderheit, für mich jedoch eine wertvolle Erfahrung. 
Auch finde ich die Zeit von 13 Wochen sehr knapp um wirklich Einblick in alle Themenbereiche zu bekommen. Nach meinen drei Monaten habe ich einen sicheren Umgang im Büroalltag erworben und hätte mich auf weitere Projekte und ein selbstständiges Arbeiten, dem die Erfahrungen aus den ersten Projekten mit eingeflossen wären, gefreut. Auch Ideen ganz neue Dinge, zum Beispiel im Multimediabereich, zu konzipieren und umzusetzen wären bereits in meinem Kopf vorhanden gewesen, jedoch fehlte es an der Zeit.  

Im Ganzen gesehen, hat mir das Praktikum sehr viel Spaß gemacht und einige Erfahrungen gebracht. In dieser Zeit hab ich viel dazu gelernt und auch einige Menschen sind mir sehr ans Herz gewachsen.


Woche 12

Am Samstag fand nun endlich die lang geplante Osteraktion „Spiel und Spaß mit dem Osterhas“ statt. Nachdem die Organisation aus Krankheitsgründen und Kommunikationsproblemen ein bisschen chaotisch verlief, wurden die restlichen Plakate noch gestaltet, geplottet und zum Teil auf Pressspanplaten aufgekleistert.
Früh um neun ging es dann los mit dem Aufbau der verschiedenen Ständen. Bierbänke und –tische wurden aufgestellt und das für die Aktionen benötigte Equipment verteilt.
Da ich als Betreuerin für den Spielofanten eingeteilt war, hieß es erst einmal Spielsachen ausräumen und kreuz und quer auf der Straße verteilen und dann warten bis die Kinder kommen. Innerhalb kürzester Zeit war die Straße voll mit Kindern, die großen Spaß daran hatten alle Spielgeräte und vor allem die große Rollenrutsche auszuprobieren. Bei sommerlichen Temperaturen standen meine Mitpraktikantin und ich mit Rat und Tat den Kindern zur Seite.
Der Spielofant ist ein Anhänger voll mit verschiedenen Spielgeräten, der für Spielfeste, Aktionstage und Veranstaltungen gemietet werden kann. Er gehört dem Kreisjugendring, welcher von Ravensburg macht Sinn gefördert wurde. Durch finanzielle Hilfe konnte der Anhänger innen ausgebaut und neue Spielsachen angeschafft werden.

Nach einem langen anstrengenden Tag war ich abends froh erst einmal die Ostertage genießen zu dürfen bevor es dann zum Endspurt geht.

Woche 11



Wow was für eine Woche! Nicht nur die Einkaufsnacht stand auf dem Plan, sondern auch das lang, streng geheime Projekt Web 3.0.



Ravensburg hat eine App!
Eigentlicht noch nichts besonderes, oder? Doch! Die App wird in Zukunft als erste App das Web 3.0 benutzen! 

Unter dem Vorzeichen“ Pilotstadt im Web 3.0“ kann man sich nicht wirklich was konkretes vorstellen.

Was ist Web 3.0? Logischerweise die Fortsetzung von 2.0 aber bisher konnte ich mir keine weitere Stufe vorstellen. Doch jetzt weiß, dass das Web 3.0 unser Leben wieder ein Schritt vereinfachen wird. Während wir im Web 2.0-Zeitalter Informationen aus dem Netz holen und uns selbst aktiv am Web beteiligen, lassen wir den PC im Web 3.0 für uns denken Mit dem Begriff „semantisches Internet“ lässt sich es etwas genauer beschreiben: Die Bedeutung von Informationen für Computer im Netz verwertbar zu machen. Google und Yahoo arbeiten schon mit Web 3.0 und die Ravensburger App gilt als Pilotprojekt für das Web 3.0 für Handel und Gewerbe.



Wie sieht das Ganze aus?



Good relations ist eine Sprache, die in Ravensburg entwickelt wurde und die benutzt werden kann, um ganz präzise zu beschreiben was ein Geschäft anbietet. Wie eine Art Daten Lexikon schnürt es Öffnungszeiten, Filialen Produkte und deren Eigenschaften, Preise und Zahlungsarten zu einem kleinen Datenpaket. Im Detail sieht die App so aus, dass ich diese mit meinem Handy über den Browser aufrufe und einen Suchbegriff, zum Beispiel „ Adidas Sneaker, Größe 41“ eingeben und mir diese App alle Geschäfte in der Ravensburger Innenstadt anzeigt, die diese Schuhe anbieten. Zusätzlich wird mir angezeigt welches dieser Geschäfte geöffnet hat und wie weit sie von meinem jetzigen Standpunkt entfernt sind.

Damit wird die App in Zukunft dem Internet Paroli bieten können.

Da die App momentan noch ein Pilotprojekt ist, basiert sie bisher auf Web 2.0. Sie zeigt derzeit nur die Öffnungszeiten und den Standpunkt an. Das Projekt auf 3.0 zu steigern erfordert eine immense Arbeitsleistung und Sponsoren. Wenn man überlegt, dass die Geschäfte mit unterschiedlichen Warensystemen arbeiten und welche Menge an Daten da zusammen kommt. Auch bedarf es sehr viel Initiative der Händler, denn diese sind nun die Zukunft. Es liegt an Ihnen wieviel Informationen sie bereitstellen und diese auch pflegen und aktualisieren.

Dass Interesse da ist, daran besteht kein Zweifel. An der Veranstaltung am vergangenen Donnerstag nahmen über 130 Unternehmen teil. Man wird sehen was die Zukunft bringen wird.



Am Samstag fand die lange Einkaufsnacht in Ravensburg statt. Leider waren etwas wenig Besucher da, aber dennoch war es für mich ein kleiner Erfolg. Alle Aktionen, ob es die Autoschau, die Zirkusgruppe oder die Breakdancer waren, liefen fast nach Plan ab und es gab keine Probleme. Da hat sich die Arbeit doch gelohnt! In der nächsten Woche steht Ostern an, was noch mal richtig stressig wird.. Danach heißt es noch eine Woche und dann ist auch schon vorbei...


Projekte Projekte Projekte...


Diese drei Worte beschreiben meine Woche ganz genau. Neben der Einkaufsnacht, die ja nächste Woche stattfindet, läuft das Projekt „Web 3.0“ (am 14.04.) auf Hochtouren. Und nebenbei ist Ostern auch nicht mehr weit.  
Mit drei Projekt gleichzeitig beschäftigt zu sein bedeutet schon sehr viel Arbeit und Konzentration, zumal jedes Projekt andere Herausforderungen mit sich bringt. Individuelle Abläufe und Organisationsstrukturen, mal arbeitet man eng mit der Stadt Ravensburg zusammen, mal mit externen Firmen oder nur mit Mitgliedern des WIFOs.

Die Rolle des Praktikanten bringt aber noch mehr mit sich. Denn es sind oft die kleinen Dinge die viel Zeit rauben und die anderen Sachen im Zeitplan nach hinten schieben. Sei es, ob man das Telefon übernehmen muss oder Recherchearbeiten oder andere Dinge erledigen muss, die die Priorität „hoch“ haben. Manchmal wäre es gut mehr Hintergrundwissen oder Entscheidungskompetenz zu haben. In meiner Position eher utopisch, aber wenn man bei Telefongesprächen meist nur sagen kann „ich werde mich darüber informieren“ oder „da kann ich Ihnen leider nicht weiter helfen“ ist das schon etwas demotivierend, da man sein Wissen doch weiter geben möchte. Würde dieses Praktikum länger gehen, wäre ich mir sicher, dass ich diese Aufgaben erfüllen könnte. Auch das selbstständige Arbeiten würde sich etwas leichter gestalten. Wann könnte aus Erfahrung handeln und nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Chef oder seiner Assistentin rennen. Andererseits geht es bei meiner Tätigkeit auch um Verantwortung. Die Aufgaben die ich habe, möchte ich auch zu hundert Prozent erledigen, da wäre eine Entscheidung ohne Rücksprache eventuell teuer oder noch mehr Arbeit. Wenn ich zum Beispiel eine Anzeige in Auftrag gebe obwohl keine Budget dafür vorgesehen ist oder ein Plakat in Druck gebe, was nicht dem Erscheinungsbild der Firma entspricht, kann das immense Kosten mit sich ziehen oder sogar zum gewissen Imageverlust führen. Von dem her hab ich mich damit abgefunden auch bei kleineren Fragen einfach Rücksprache zu halten.

Und ganz unselbstständig bin ich beim WIFO nicht. Wie viel ich eigentlich weiß und was alles schon zur Routine geworden ist, fiel mir diese Woche auf, als unsere neue Praktikantin mir immer wieder Fragen gestellt hab. Da dachte ich mir, so hab ich auch angefangen und jetzt kann ich alle Fragen ohne Probleme aus dem FF beantworten. Einerseits ist es nicht gerade einfach, mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen zu werden und mit ,für mich, neuen Projekten betraut gemacht zu werden, andererseits merke ich, wie viel ich dabei gelernt hab und was mir wirklich liegt. Dazu gehört meine gestalterische Seite, die ich in der Entwicklung von Plakaten oder bei der Bearbeitung von Fotos und beim Internetauftritt verwirklichen kann. Aber auch in Punkto Kommunikation nehme ich viel aus dem Praktikum mit, zum Beispiel, dass man heikle Dinge ganz vorsichtig anspricht, man gewissen Personen einfach Honig um den Mund schmieren muss, oder dass man bei aufgebrachten Personen einfach auch mal etwas länger zuhören muss, damit man sein Ziel erreicht.



Vom Stressbarometer wird es in der kommenden Woche nicht wirklich nach unten gehen, aber dann ist es endlich soweit: Das Pilotprojekt Web 3.0 mit dem semantischen Internet darf endlich gelüftet werden...


9. Woche
Puh, was für eine Woche. Für mich bekam das Wort „Stressresistenz“. Eine ganz neue Bedeutung. Man merkt kaum wie schnell der Tag vergeht, weil man so viele Sachen gleichzeitig machen sollte.
Die Einkaufsnacht nimmt volle Gestalt an. Neben einer Breakdance-Gruppe tritt nun auch eine Bläsergruppe auf. Wobei wir für den Reptilienmann leider keine Verwendung gefunden haben. Täglich kommen neue E-Mails, Faxe oder Anrufe von Geschäften, die bei der Einkaufsnacht dabei sind. Da muss natürlich alles erfasst und mit in den Ablaufplan aufgenommen werden.
Dazu gab es eine weitere Pressemitteilung zu schreiben, was mich etliche Zeit gekostet hat. Eine Pressemitteilung zu schreiben ist für mich nichts Neues, aber was Sprache angeht, gibt es immer noch eine bessere Formulierung, die den Klang verschönert oder viel interessanter auf die Leser wirkt. Bei der Fertigstellung war ich auch zufrieden damit und nach der Endabnahme gab es auch nur zwei wenige Sachen zu verbessern.
Mitte der Woche hieß es dann wieder Briefe falten und eintüten. Wer jetzt denkt es gäbe keine Steigerung zu den 300 Stück und zu den 200 Stück an zwei Tagen, der irrt. Ganze 600 Briefe mit jeweils einer Anlage wurden von uns zwei Praktikanten gefaltet, eingetütet und anschließend sortiert. Hört sich im ersten Moment nach ein paar Stunden Arbeit an, jedoch waren wir einen ganzen Tag damit beschäftigt. Natürlich gehört so etwas auch zum Praktikanten-Dasein dazu, blöd ist es nur wenn andere wichtige Sachen liegen bleiben und nicht erledigt werden können.
Das große Projekt, welches ja für diese Woche angekündigt war, muss leider noch etwas unter Verschluss bleiben. Durch den ganzen Stress hab ich versehentlich die Sitzung am Freitag mit dem öffentlichen Termin, der erst am 14.April ist, verwechselt. Doch soviel kann ich dazu sagen: es wird ein Pilotprojekt Web 3.0 sein, etwas ganz Neues, was es so in der region noch nicht gibt. Man darf also gespannt sein…
 
 8. Woche




Man merkt, dass die Einkaufsnacht und Ostern nicht mehr weit sind. Und auch sonst geht´s gerade heiß her. Viele Veranstaltungen, für die Briefe herausgeschickt werden müssen, bzw erst einmal gefaltet, eingetütet und sortiert werden müssen, finden demnächst statt.

Hierzu zählt das EnergieForum, das ich schon mal erwähnt habe, welches im Mai zum zweiten Mal in diesem Jahr stattfindet.

Weiter wurden alle Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister etc. angeschrieben um die Öffnungszeiten ihrer Geschäfte zu erfassen. Dies hat einen ganz bestimmten Grund, der nächste Woche gelüftet wird. Bis dahin hieß es wieder meine erworbenen Kompetenzen im Briefe eintüten zu verbessern, bei über 600 Stück kein schlechtes Vorhaben.

Die Einladungen für die Einkaufsnacht wurden in dieser Woche verfasst und auch gleich per E-Mail heraus gesendet. Promt darauf kamen auch gleich die ersten Anmeldungen und Aktionen der Geschäfte. Neben Bands und einer Feuer- und Lichtershow, gibt es Bars im Freien, die von den Geschäften organisiert werden. Autohäuser stellen Cabrios und ihre Neuheiten vor und noch mehrere Attraktionen.

Wenn man als Leser Anzeigen über die Einkaufsnacht liest und Lust bekommt zu später Stunde in den Geschäften zu stöbern, der Musik zu lauschen und Tanzeinlagen und Lichtshows, denkt man in keinster Weise daran wie viel Organisationsarbeit dahinter steckt. Der Weg geht vom Ordnungsamt, das eine Sondergenehmigung für die langen Öffnungszeiten und die Sperrung von Straßen erteilen muss. Auch hört es sich leicht an, Bands für einen Samstagabend für ein so großes Publikum zu bekommen, jedoch macht entweder der Budgetplan oder die Absagen der Musiker einen Strich durch die Rechnung.

Bisher fehlen noch einige Zusagen verschiedener Aktionen und die Zeit rinnt. Bis(s) auf einen Schlangen- und Spinnenaussteller, der unbedingt bei der Einkaufsnacht dabei sein möchte, für den wir jedoch noch keinen Bedarf sehen.
Die weitere Woche war geprägt von Sitzungen und Erledigungstouren, wie zum Beispiel Flyer und Plakate verteilen, die mich die Innenstadt besser kennen lernen ließen. Solche Aufgaben gehören natürlich auch zu einem Praktikantenleben und ich ich lgaub positiver hätte ich die Arbeit nicht beschreiben können...



Noch einen Nachtrag zu den Plakaten:

Beide stammen aus meiner Feder. Das Osterplakat ist eine Fotomontage und 100% linzenzfrei. Um einen weiteren Bezug zum Studiengang herzustellen stelle ich die Behauptung auf, dass das Plakat eine gewisse künstlerische Schöpfungshöhe besitzt. Die Frage ist nun, bei wem die Rechte für die Verwendung liegen? Die Fotos der Fotomontage wurden zur redaktionellen und kommerziellen Verbreitung frei gegeben... Da meine Blog-Adresse nun auch meinen Kommilitonen bekannt ist und diese bekanntlich 2 Wochen früher ins Semester starten, dürfen die diese Frage gern beantworten, auch wenn ich stark bezweifle, dass es jemand machen wird ;-)


7. Woche



Irgendwie hab ich diese Woche als sehr stressig empfunden, was wahrscheinlich daran lag, dass ich meine täglichen To-Do-Listen die Woche über nicht komplett aufgearbeitet bekam. Meistens scheiterte es daran, dass zuständige Personen einfach nicht zu erreichen waren. Schon etwas unmotivierend…

Trotzdem wurde in dieser Woche viel geschafft, zwar keine großen Ereignisse, aber meist sind es doch die kleinen Schritte, die uns voran bringen.

Das „Projekt“ Plakat für die Einkaufsnacht wurde in dieser Woche beendet. Zusammen mit meinem Praktikanten habe ich die Plakate für die Außen- und die Innenplakatierung zugeschnitten. Als Grobmotoriker gar net so einfach die Plakate gerade und passgenau zuzuschneiden. Aber letztendlich waren wir bei 85 Plakaten erfolgreich, die man übrigens bald in der Ravensburger Innenstadt betrachten kann.

Weiter wurden die Entwürfe für das Osterplakat in der Sitzung vorgestellt und stießen auf sehr gute Zustimmung. Bis auf ein paar kleine Änderungen war es soweit fertig.



Ein weiteres Plakat wird für jedes Ravensburg macht Sinn Projekt benötigt, das an der Osteraktion teilnimmt.

Ravensburg macht Sinn® ist eine Stadtmarketingkampagne, die sinnvolle Projekte für Kinder und Jugendliche in der Region fördert und finanziell unterstützt. Ab einem Einkauf ab 30€ bekommt man ein Ravensburg macht Sinn®-Kärtchen mit verschiedenen Motiven. Jedes zweite Kärtchen hat einen direkten Nutzen für den Kunden, so gibt es unter anderem eine Brezel, einen Apfel oder einen Fünf-Euro-Einkaufsgutschein.
Hier der Entwurf für das Plakat, das am Stand der Ravensburg macht Sinn®-Gruppen über das geförderte Projekt informieren soll: 





Die Frage war, ob dieser Bereich ein mögliches Einsatzgebiet für MBMler wär:


finde ich so etwas schwierig zu beantworten. Eine Gemeinsamkeit ist, dass sowohl das Studium wie auch die Arbeit hier sehr vielschichtig sind. PR-Texte schreiben, Mediengestaltung, Kommunikationsanalyse (folgt demnächst, sobald Zeit dafür ist), Kommunikation an sich und Projektmanagement sind Teil der Arbeit. Jedoch bin ich der Ansicht, dass mein Studium mir zwar behilflichbei der Bearbeitung der Aufgaben ist, jedoch nicht als notwendige Voraussetzung anzusehen ist. Auch wenn mir die Arbeit großen Spaß macht und ich mich im Marketingbereich schon immer etwas „zu Hause“ gefühlt hab, sei durch meine Schulzeit oder durch mein Praktikum in der Marketingabteilung vom Ravensburger Buchverlag, so fehlt mir doch der Bereich Personalentwicklung, Management und E-Learning. Bedarf wäre in den Bereichen vorhanden, zum Beispiel gibt es Führungspersönlichkeiten, die ihre Mitarbeiter ansatzweise nach der Theorie X von MCGregor führen oder wenn ein neues Programm implementiert und erlernt werden soll, wäre es zeitsparend und einfacher E-Learning einzusetzen. Bei der Praktikumsdauer von 3 Monaten jedoch kaum realisierbar. 

Fazit: Je nach Spezialisierung und Neigung der Person könnte diese Arbeit ein späteres Tätigkeitsfeld sein. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass große Bereiche wie E-Learning und Management nicht Bestandteil der Arbeit sind.




 
Woche 6:


In einer, meiner Meinung nach wohlverdienten, 3-Tage-Woche wurde die Einkaufsnacht weiter organisiert. So wurde heftig versucht eine Musikschule zu kontaktieren, die mehrere Bands mit Pop-Richtungen unterrichtet und auch für Auftritte vermittelt. Da in der Oberschwäbischen Region die Fasnet eine sehr große Bedeutung hat, konnten in dieser Woche leider keine Erfolge vermeldet werden. Auch einen Auftritt einer Tanzgruppe konnte aufgrund von Ferien und Urlaub nicht fix gemacht werden. So hoffen wir mal das Beste für die nächste Woche.
Ein kleiner Erfolg konnte dennoch erzielt werden: die Plakate für die Innenstadt und die Geschäfte wurden fertig geplottet und können in der kommenden Woche zugeschnitten werden. Termingerecht!
Der Pressetext über die Einkaufsnacht habe ich auch fertig geschrieben und an die Redaktionen weitergeleitet, sodass diese noch termingerecht mitaufgenommen werden konnten.
Der Supergau der Woche erkläre ich hiermit den Crash meines PCs. Privat kenne ich mit sehr gut damit aus, verlor ich vor nicht all zu langer Zeit alle Daten von meinem PC und meiner externen Festplatte und das in einer kaum nennenswerter Zeitunterbrechung.  Problem war, dass der PC am Vortag Updates installieren wollte und dabei sich wohl aufgehängt hat. So nun stand ich also ohne PC da, aber da die SWR3 Live Nacht bald Station in Ravensburg macht und keine unseren externen Botinen Zeit zum Austragen hatte, verteilte ich die Flyer und Plakate in den verschiedenen Geschäften, Cafés und Bars in der Innenstadt.
Das Plakat für die Osteraktion muss nochmal überarbeitet werden und wird nächste Woche auch den anderen Mitwirkenden der Osteraktion vorgelegt.
Hier nun ein erster Entwurf:




  




Woche 5:


Die Woche begann nicht gut für mich, lag ich doch am Montag mit fieberähnlichen Zuständen im Bett. Ausgeschlafen und einigermaßen startete ich dann am Dienstag in die Woche. Da die Aufgaben für die Einkaufsnacht und die Osteraktion  fast erledigt waren, hatte ich mal Zeit die Protokolle zu schreiben, die schon längst überfällig waren. Mit dem Suchen nache einer Beatbox-Gruppe hab ich nun aufgehört. Das Ergebnis kann sich bis heute nicht sehen lassen. Nach weiterer Recherche bin ich auf eine Rock-Cover-Band gestoßen, die aus dem näheren Umkreis stammen würden und meiner Meinung nach ein Anziehungspunkt für das jüngere Publikum wär. Leider scheiterte diese Idee an den Gage-Vorstellungen der Band. HInzu kam, dass eine Band, die bereits zugesagt hatte, doch wieder absagen musste... Klingt irgendwie nacht Gute Zeiten, Schlechte Zeiten, solang wie dort alles gut wird am Ende, bin ich ja beruhigt...
Auf jeden Fall wird das Publikum bestens über die Events informiert. Es werden Artikel und Werbungen in verschiedenen Zeitungen erscheinen ( Wochenblatt, Ravensburger Stadtmagazin, Akzent und Szene Kultur). Weiter werden in der Innenstadt Plakate hängen und in den Schaufenstern auch. Ein großes Stück Arbeit hab ich hinter mich gebracht.
Bei der Osteraktion gibt es wie letztes Jahr auch eine Eiersuche in der Herrenstraße. Dort sind in den geschäften Ostereier versteckt, die die Kunden finden müssen. Ich darf hierzu das Plakat gestalten, was mich bisher schon einige Nerven gekostet hat. Nicht das Plakat ansich, sondern eher Photoshop, das viel zu umständlich und zu bedienungsunfreundlich für diesen Zweck ist. Auch wenn mir Herr Ecker in diesem Punkt sofort widersprechen würde... :-) Kommende Woche wird es noch ganz fertiggestellt und dann hier eingestellt. Damit wieder etwas Farbe hier einkehrt.


Lustigstes Ereignis der Woche: war das Fotoshooting im Hausgang. Mein Praktikant und ich drücken uns schon seit Wochen davor, ein Bild von uns ins Internet zu stellen. Obwohl die Leute ja wissen sollen, mit wem sie es zu tun haben, kennen Sie bisher nur unsere Namen. Letzte Woche nahmen wir uns die Zeit für ein Shooting und knipsten unzählige Fotos. Allerdings sind die meisten nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Aber zumindest wissen die Leute nun wer hinter den Namen Herr Strahlhuber und Frau Engler stecken...




Woche 4:


Wow, wie schnell der Monat jetzt doch rum ging. In dieser Woche ging die Planung der langen Einkaufsnacht voran. Angebote für verschiedene Printmedien wurden eingeholt und auch bei Radio 7 fragte ich für mehrere Spots an. Des weiteren musste die Plakatierung in der Innenstadt geregelt werden.
Neben den Bands, die vorallem Leute im mittleren Alter ansprechen, soll die Einkaufsnacht auch etwas bieten, was Jüngere in die Innenstadt lockt und auch da verweilen lässt. Spontan fiel meine Idee auf eine Gruppe von Beatboxern. Beatboxen ist noch nicht sehr bekannt, für mich jedoch sehr interessant. Tja, gute Idee, nur leider ist echt schwierig überhaupt jemanden zu finden, der diesen "Mundsport" betreibt. In Frankfurt oder  Mannheim ist das Beatboxen weiter verbreitet, jedoch würde es sich nicht lohnen für eine kleine Gage nach Ravensburg zu kommen. Gespart wird halt überall. Also muss eine neue Idee her...
Am 15. März findet das Energieforum statt. Dort geht es Energieeffizienz und Klimaneutralität in Bereichen wie Beleuchtung, Mobilität und GreenIT. Da dies Themen sind, die nicht nur die Unternehmen und Einzelhändler in Ravensburg interessieren, wurden auch regionale Unternehmen dazu eingeladen. So war es Aufgabe der Praktikanten über 500 Briefe zu falten und einzutüten. Und Apropos Energieeffizienz: wenn man den den Inhalt des Briefes beim Eintüten zuerst hinten ansetzt, lässt sich der Brief viel leichter in die Hülle schieben. Eine Erkenntnis die uns mindestens 10 Minuten einsparen ließ.
Einen interessanten Vortrag zum Thema "Eyetracking als Marketingmethode" besuchte ich am Mittwochabend. Prof. Dr. Dobbelstein und Maximilian Pflaum von Custom Research 42 erklärten die Methode des Eyetrackings und wie wir Internetseiten wahrnehmen. Wenn eine Frau in Unterwäsche gezeigt wird, wird vorallem bei Männern ein emotionaler Reiz ausgelöst, der Rest des Bildes wird erst später wahrgenommen. Der Blick wird eindeutig auf die schöne Frau fixiert. So kann Werbung unterschiedliche Reize auslösen. Am Beispiel der TWS (www.tws.de) wurde verschiedenen Probanden eine Aufgabe gegeben (Suchen Sie...) und mittels der Eyetracking-Kamera wurden die Blicke aufgenommen. So lässt sich dann bei der Heatmap (Beispiel siehe unten) analysieren, welche Elemente auf der Internetseite wahrgenommen und welche nicht wahrgenommen und vielleicht umplatziert werden müssen. Warum Personen gerade diese Punkte fixieren, war mir am Ende nicht so ganz klar. Ich könnte es mir nur so erklären, dass wir das Gesehene mit etwas verbinden, was bereits in unserem Gehirn vorhanden ist, also einen Reiz auslöst. Aber ob das TWS-Logo einen emotionalen Reiz auslöst, sei einmal dahin gestellt. Höchstens wenn man sich über eine zu hohe Stromrechnung ärgert...
Heatmap-Analyse (Quelle:www.cr42.de)






Woche 3:




Nachdem mein Mitpraktikant erkrankt war und somit 25% der Abteilung ausfielen, war ich allein für mehrere Projekte gleichzeitig zuständig. So übernahm ich nicht nur die Organisation der Werbeanzeigen für die Brochure des Events „Ravensburg läuft“, sondern auch die Vorbereitungen für das UnternehmerCafe. Das UnternehmerCafe ist ein Treffen, bei dem sich Mitglieder des WIFOs untereinander austauschen und interessanten Vorträgen beiwohnen können. Zur Organisierung gehören das Reservieren des Lokals, das Verteilen der Einladungen an die Mitglieder und weitere Kleinigkeiten. Leider wurde die Veranstaltung aufgrund einer Erkrankung des Vortragredners abgesagt, was für mich bedeutete, dass alle Teilnehmer telefonisch über die Absage der Veranstaltung informiert werden mussten.


Gleichzeitig zu diesen Aufgaben musste ich mit den Vorbereitungen für die lange Einkaufsnacht in Ravensburg beginnen. Da diese Veranstaltung schon am 16. April stattfindet, konnte die Organisation nicht länger nach hinten verschoben werden.


Für eine gemütliche Atmosphäre sollen Marching Bands und Musiker sorgen. Nach Recherche und Angebotseinholung sind diese nun für die Einkaufsnacht gebucht. Weiter soll es eine Feuer- und Akrobatikshow geben. Dazu engagierte ich die Theatergruppe Moskito. Angebote holte ich für Rundfunkspots und Zeitungsanzeigen ein und der Presseartikel über die Ravensburger Einkaufsnacht erscheint auch im Ravensburger Stadtmagazin.


Viel Arbeit musste ich nebenher in die Suche nach einem Tagungshotel stecken. „Eines am See, mit Bar!“sollte es laut meinem Chef sein. Gar nicht so einfach, da zum geplanten Termin die Lindauer Psychologiewochen sind und in Lindau alle Tagungshotels ausgebucht sind. Nach gefühlten 38 Telefonaten hatte ich mehrere Angebote eingeholt und alle Kriterien erfüllt.


Am Freitag ging dann endlich eine stressige dritte Woche zu Ende.


2. Woche






Wie abhängig man im 21. Jahrhundert von Internet und Netzwerk ist, bekam ich in dieser Woche zu spüren. Im Serverraum ging das Netzteil des Servers kaputt, sodass es weder Zugriff auf das Internet noch auf das lokale Netzwerk gab. So gab es für uns Praktikanten „Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen“ gab. So wurde Ablage gemacht oder leerstehende Objekte in Ravensburg erfasst. Erst Mitte der Woche konnte die Arbeit wieder normal weiter gehen. Inzwischen bekam ich die Aufgabe für das Projekt „Nette Toilette“ ein Konzept zu erstellen. Beim Projekt „nette Toilette“ stellen Gastronomen während ihrer Öffnungszeit nicht nur Kunden sondern auch der Öffentlichkeit ihre Toilette kostenlos zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen Sie von der Stadtverwaltung einen monatlichen Zuschuss. Dieses Konzept wurde bereits in mehr als 100 Städten und Gemeinden umgesetzt. Ziel ist es, Geld bei der Sanierung, Instandhaltung und Verwaltung von öffentlichen Toiletten zu sparen und dieses gesparte Geld an die Gastronomen weiter zugeben. Beim Konzept wurde die Ist-Soll-Situation ermittelt, die Ziele und die Marketingstrategie erfasst. Ob dieses Konzept auch in Ravensburg eingesetzt wird, wird sich in einer der nächsten Sitzungen zeigen.


Ein weiteres Konzept wurde zum Thema Mobile-Tagging erstellt. Hier kamen mir meine Kenntnisse im Bereich virtuelle Lernumgebungen zu Gute. Im Konzept wurden nicht nur die technischen Voraussetzungen der User berücksichtigt, sondern auch wie die Gestaltung einer solchen Lernumgebung aussehen soll. Wie das Mobile Tagging funktioniert:
(Quelle: http://mobile-tagging.blogspot.com/)









Ein kleiner Denk-Exkurs:


Warum Lernumgebungvermarket wird nicht beim Rezipienten nachhaltig vorhanden sein, sich im Langzeitgedächtnis verfestigen? Lernen ist vom Prinzip her ein ähnlicher Prozess und das Ziel ist es ebenfalls das Gelernte langfristig abrufen zu können. Auch wenn das Lernen meist bewusst und Werbung oft unbewusst wahrgenommen wird, so haben sie beide das gleiche Ziel.






Im Herbst steht wie jedes Jahr das Event „Ravensburg spielt“ auf dem Plan. Da frühzeitig geplant werden muss, wie die Kunden in die Stadt „gelockt“ werden und zum Mitmachen animiert werden, sollte eine neue Marketingaktion geplant werden. Zu zweit (mein Mitpraktikant und ich) tüftelten wir verschiedene Ideen aus. Zum einen sollte es den Leuten einen Anreiz geben beim Event dabei zu sein und den „Spieltrieb“ erwecken. Außerdem sollte es eine Aktion sein, die die Kommunikation unter den verschiedenen Besuchern anregt. Ob eine unserer Ideen erfolgreich wird, kann wohl erst im September der Öffentlichkeit präsentiert werden…


Woche 1:








Klar, dass in der ersten Woche noch alles neu ist: Kollegen, Räumlichkeiten und die Arbeit an sich. Schön ist es wenn die Kollegen einem den Start erleichtern. Nach einem herzlichen Empfang wurde mir von meinem Mitpraktikanten alles gezeigt. In der montäglichen Sitzung wurden Termine und Aufgaben geklärt.


Dort erfuhr ich, dass ich für zwei größere Events zuständig bin. Zum einen ist dies die Organisation der Einkaufsnacht und zum anderen am Ostersamstag die Aktion "Spiel und Spaß mit m Osterhas`". Dies war ein tolles Gefühl für mich. Gleich von Anfang an so viel Vetrauen und Veranwortung zu bekommen, obwohl sie mich noch nicht kennen.


Von Tag zu Tag arbeitete ich mich immer besser ein. Die Gestaltung der Website zum Beispiel geht immer schneller, weil ich mich schon gut mit dem Programm auskenne. Die Website wird mit dem Open-Source-Programm TYPO3 publiziert. Typo3 ist ein freies Content-Management-Framework für Websites,


Ein Arbeitstag ist sehr vielseitig. Ganz nach dem Motto "es gibt immer was zu tun!" sind dies Recherchearbeiten für anstehende Projekte oder Sitzungen, Telefondienst, Pressemitteilungen schreiben und die Organisation von verschiedenen Projekten. Die Pressemitteilungen erscheinen im Ravensburger Stadtmagazin oder im Newsletter der Stadt Ravensburg. Das Ravensburger Stadtmagazin stellt dem Wirtschaftsforum Pro Ravensburg auf Seite 2 des Magazins eine Rubrik unter dem Namen "Wirtschaftsforum informiert" zur Verfügung. Hier berichtet das WIFO über aktuelle Geschehnisse in der Ravensburger Geschäftswelt: beispielsweise Betriebsjubiläen, betriebliche Veränderungen, Innovationen, Aktionen, Umbaumaßnahmen oder Neueröffnungen. Aufgabe der Praktikanten ist, wenn zum Beispiel eine neues Geschäft WIFO-Mitglied wurde, Personen zu interviewen und Informationen zu recherchieren.


Interessant waren die Sitzungen, an denen ich teilnehmen durfte. Dort wurde über das Entstehen von Events diskutiert oder Anzeigen verkauft und Kontakte geknüpft.








Auf geht´s in die zweite Woche!